Meso Behandlung

Die Meso-Behandlung ist ein Verfahren, mit dem eine Verjüngung der Haut im Gesicht, Dekolleté und am Hals, aber z.B. auch an den Handrücken, erzielt werden kann. Falten und Mimikfältchen werden sichtbar reduziert. Sie hilft, die Blut- und Lymphzirkulation zu erhöhen, und somit unterstützt sie entscheidend die Regenerationsfähigkeit der Haut.

Was ist Meso?

Die Meso-Behandlung strafft durch eine natürliche Anregung der Bildung von Kollagen und neuen Zellen die Haut und glättet mitteltiefe Falten. Bei der Meso-Behandlung wird Hyaluronsäure in die obere Hautschicht (sog. Mesoderm), also in die Tiefe von ca. 0,2 bis 0,3 mm, eingearbeitet. Durch eine flexible Stichplatte mit 18 Nadeln und 13 kleinen Löchern, aus denen kontinuierlich der gewünschte MESO Wirkstoff austritt. Auf dieselben Art lassen sich auch mitteltiefe Falten am Hals, Dekollete oder an den Händen glätten.

Sind Sie ein geeigneter Kandidat für Meso-Behandlung?

Falls Sie auf der Suche nach einer nichtchirurgischen, preiswerten Methode der Hautverjüngung für Ihr Gesicht, Ihr Dekolleté oder Ihren Hals sind, könnten Sie ein geeigneter Kandidat für die Meso-Behandlung sein. Allerdings müssen Sie realistisch in Ihren Erwartungen sein. Die Meso-Behandlung hält den Alterungsprozess der Haut nicht auf, sie kann aber die Haut und mitteltiefe Falten zeitweise straffen und somit Ihr Aussehen verbessern.

Lokal-Anästhesie

Bei sehr schmerzempfindlichen Patienten kann eine betäubende Salbe verwendet werden.

Nach der Meso-Behandlung,

sowie für einige Tage danach müssen Sie Sonneneinstrahlung vermeiden und Creme mit hohem Schutzfaktor (25) verwenden. Es sind jedoch keine weiteren Beschränkungen nötig. Ungefähr zwei Stunden nach der Behandlung können Sie zu den gewohnten Tätigkeiten oder zur Arbeit zurückkehren.

Wie lange währt der Behandlungseffekt einer Meso-Behandlung?

Wir empfehlen in den ersten vier Wochen, zwei Behandlungen pro Woche, anschließend einmal pro Monat.

Hyaluronsäure - Ein körpereigenes Kohlenhydrat

Fast in jeder menschlichen Zelle befindet sich das Kohlenhydrat Hyaluronsäure, das vom Körper selbst gebildet wird und wichtige Funktionen erfüllt. Die, rein chemisch betrachtet, Kette aus Zuckermolekülen hat die Fähigkeit Wasser zu speichern und fungiert damit als Versorgungsmittel. Ein Gramm Hyaluron kann bis zu sechs Liter Wasser binden und versorgt als wichtiges Transportmittel Sehnen und Muskeln mit Nährstoffen und Flüssigkeit. Des Weiteren ist es ein Filter gegen Entzündungen und bedeutender Bestandteil der Haut. So aktiviert die Säure die Zellen der unteren Hautschichten dazu, Kollagen zu produzieren, das als Bindegewebeprotein die Haut auffüllt und glatt macht. Jedoch nimmt die Produktion von Hyaluron im Laufe der Zeit ab. Ein 60 Jahre alter Mensch verfügt dabei nur noch über ein Zehntel des ursprünglichen Anfangsbestandes. Es kommt zu der bekannten und ungeliebten faltigen Haut.
Warum also diese Hyaluron-Speicher nicht einfach auffüllen?